Erfolgreiche Jubiläumsmesse

Mit 19 000 Besuchern wurde an der 50. Bauen & Modernisieren in der Messe Zürich ein sehr gutes Schlussresultat erreicht. Als Erfolg werten darf man das neue Konzept einer kompakten Messe auf zwei Ebenen und den in den Hallen integrierten, offenen Foren. Damit waren die Rahmenveranstaltungen Forum Architektur, Smart Home, die beiden HEV- Bauherrenseminare wie auch die Fachvorträge leichter zugänglich und sehr lebhaft besucht. Auch nutzten Aussteller und das interessierte Publikum die Kaffeelounges als naheliegenden Gesprächstreffpunkt. Dazu Messeveranstalter André Biland, ZT Fachmessen AG: «Wir sind froh, dass unser neues Konzept so positiv aufgenommen wurde.»

Viel Know-how in kurzer Zeit
Viele Besucher kamen ausgezeichnet vorbereitet an die Messe, oft mit einem klaren Plan, welche Aussteller sie besuchen wollen. Sabine von Stockar, Leiterin Bildung & Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung von Minergie, empfing an ihrem Gemeinschaftsstand wie auch an ihrem Fachvortrag für einfach realisierbare Modernisierungen aktive und interessierte Besucher: «Jeder Einzelne hatte ein konkretes Bedürfnis, sich durch Fachpersonen informieren zu wollen.» Themenbezogene, zielgerichtete Messebesuche, oft nur mit kurzer Verweildauer in den Hallen, scheinen ein Trend zu sein. Auch in den Bereichen Bad, Küche, Wohnen sowie Haustechnik holten die Besucher bei rund 250 Fachanbietern viel Know-how ab.

Highlight Podium «Öl oder Erneuerbare Energien?»
Eine bis zur letzten Minute spannende Stunde erlebten die Zuhörer am Samstag an der Podiumsveranstaltung zum aktuellen Thema Öl/Gas oder Erneuerbare Energien beim Heizungsersatz. SRF-Moderatorin  Sonja  Hasler  wandte  sich  mit  vielen  Fragen  an  das  Publikum  und  ging  ebenso gekonnt   bei   den   Referenten   in   die   Tiefe.   Wichtiges   Fazit   der   Veranstaltung   war,   dass   ein Heizungsersatz immer eine Gesamtbetrachtung braucht, weil die Investition das eine, die Betriebskosten das andere seien – und es sich lohne, sich frühzeitig bei einem regionalen Energieberater oder Geak-Experten beraten zu lassen. Die Heizbranchenvertreter bekamen dies deutlich zu spüren, gehörten doch deren Stände an allen vier Messetagen zu den meist frequentierten.

Sonderthema Elektromobilität
Fast jede grosse Automarke ergänzt ihre Flotte in den nächsten Monaten mit mindestens einem reinen Elektromodell. Die Akkus dieser Gefährte wollen täglich aufgeladen werden, und das natürlich auf dem privaten Grundstück oder in der Einstellhalle der Wohnsiedlung. Das Sonderthema Elektromobilität nahm sich dieser Thematik an und zog gleich vier Aussteller auf Platz: Novavolt, EKZ, Minergie und Megalog zeigten unterschiedliche Ladelösungen für Elektrofahrzeuge. Erfreulich: den teilweise  jungen Firmen  wurden  die  aktuellsten  Modelle  von  Tesla  (Modell  3),  Audi  (e-tron),  Hyundai  (Kona)  und Renault (Zoe) für die Präsentation ihrer Ladelösungen zur Verfügung gestellt.
Auch nächstes Jahr darf man sich auf vier Tage Emotionen live freuen. Die 51. Bauen & Modernisieren findet vom 3. bis 6. September 2020 in der Messe Zürich statt.

www.bauen-modernisieren.ch