Gedreht in wenigen Minuten

Giromatic Gross

Beim Handling schwerer Lasten auf Baustellen oder in Montagehallen ist Sicherheit oberstes Gebot und es gilt zu verhindern, dass eine Last unkontrolliert kippen kann. Handelt es sich um sehr grosse Bauteile wie beispielsweise Brückenträger, müssen aufwändige Lösungen erdacht werden und der Wendevorgang nimmt dabei sehr viel Zeit in Anspruch – im schlimmsten Fall einen halben Tag oder mehr. Dies kann durch den Einsatz professioneller Wendevorrichtungen vermieden werden, die in verschiedenen Leistungsklassen verfügbar sind und für Sicherheit im Arbeitsprozess sorgen. Die modularen GIROMATIC-Wendesysteme der Dumeta GmbH bieten alle Vorteile die für ein sicheres und unkompliziertes Lastenhandling notwendig sind. Die Objekte werden mithilfe reissfester Schlingen oder Ketten sowie ein bis zwei einzelnen Antriebseinheiten oder einer Wendetraverse gehandelt. Der Vorgang nimmt so selbst bei sperrigen oder ungleichmässigen Bauteilen nur wenige Minuten in Anspruch.
„Viele Unternehmen unterschätzen, wie viel Zeit das Handling schwerer Bauteile tatsächlich in Anspruch nimmt und welche Risiken mit dem Einsatz von ungeeigneten Gerätschaften verbunden sind“, berichtet Jos Lotgerink, Geschäftsführer der Dumeta GmbH. „Oftmals werden dabei entweder Notlösungen konstruiert oder unter hohem Zeitaufwand schweres Gerät besorgt und aufgebaut“. Die Dumeta GmbH bietet ein Traversensystem, das in der Bedienung sehr einfach und intuitiv gehalten ist. Je nach Länge und Gewicht der Last kommt die geeignete GIROMATIC-Wendevorrichtung zum Einsatz. Die einzelnen Zugeinheiten oder die Traverse werden am Kranhaken befestigt und das Werkstück in den Wendeschlingen platziert. Somit wird ein einfaches Drehen von Vierkantteilen sowie scharfkantiger und ungleichmässiger sowie exzentrischer Komponenten mit hoher Last in wenigen Minuten möglich.

Befestigung an Kränen möglich
Das Unternehmen prüft zuerst im Rahmen einer Bedarfsanalyse den geplanten Einsatzort der Wendevorrichtung und berät im Anschluss mit den Interessenten, welche GIROMATIC-Variante die optimale ist. So kann beispielsweise ein Modell für den Betrieb mit zwei Kränen ausgewählt werden, wobei anstatt einer Motor- und einer Mitläufereinheit auch zwei Motoreinheiten eingesetzt werden können, über welche die lasttragenden Schlingen laufen. „Unabhängig von der gewählten Version steht das einfache und sichere Handling im Vordergrund“, erläutert Lotgerink. „Alle Wendevorrichtungen lassen sich mit einer Funkfernsteuerung aus sicherer Distanz bedienen“. Liegt das Bauteil in den Schlingen, die entweder offen oder geschlossen an die Last geführt werden, wird es angehoben und in Drehbewegung versetzt, bis die richtige Ausrichtung erreicht ist. Die Stromversorgung erfolgt je nach Krantyp über einen Anschluss direkt am Haken oder Kranarm. Die GIROMATIC ist mit allen handelsüblichen Krantypen sowie Staplern und Hubsäulen kompatibel. Bei den Traversenlösungen können mithilfe der optionalen variablen Abstands- und Antriebssteuerung mit nur einer Vorrichtung unterschiedlich lange und schwere Bauteile zügig gewendet werden. Dies ist gerade für kleinere Produktionsstätten oftmals von Vorteil.

Sonderanfertigungen und Zertifizierungen
Dumeta liefert dabei nicht nur die Wendevorrichtung: Das Unternehmen berät auch bei der richtigen Materialwahl für die Lastschlingen und ob sich die offene oder geschlossene Schlingenvariante für das jeweilige Einsatzgebiet eignet. „Einige Bauteile benötigen aufgrund ihrer scharfen Ränder einen zusätzlichen Kantenschutz zur Vermeidung von Beschädigungen des Hebesystems oder der Last selbst “, erklärt Lotgerink. „Hier bieten wir speziell beschichtete Schlingen an, die mit einem PE-Coating versehen werden und deshalb besonders widerstandsfähig sind“. Daneben führen die Maschinenexperten auch Neuzertifizierungen für die Anlagen durch und nutzen den Erfahrungsaustausch mit ihren Kunden, um Sonderanfertigungen zu realisieren und das Produktangebot ständig zu erweitern. „Wir arbeiten stets nach dem Motto: Probleme gibt es schon, wir suchen Lösungen und Herausforderungen“, resümiert Lotgerink.

www.dumeta.de