Hülle gut, alles gut

Die Realisierung eines Bauvorhabens bedingt nicht nur ein umfangreiches Budget, einen kreativen Architekten, zuverlässige hands-on Bauarbeiter und funktionierende Technik sowie Baumaschinen. Zahlreiche kleine Arbeitsschritte bereits im Vorfeld können den Ausschlag über die erfolgreiche Umsetzung eines Projektes geben. Den Anfang bildet stets ein fundierter, ausgeklügelter Bauplan – so zu sagen das A und O ein jedes Bauvorhabens. Der Bauherr setzt sich also mit Architekten, Bauzeichnern und Statikern zusammen und es wird diskutiert, skizziert, kalkuliert und entwickelt. Auf diese Weise werden die ersten Vorstellungen des Bauvorhabens zu Papier gebracht: Der Bauplan entsteht, noch bevor die Baumassnahmen überhaupt starten können. Ist dieser erst einmal von den zuständigen Baubehörden genehmigt, kann die heisse Phase auch schon beginnen.

Der Einsatz des Bauplans endet hiermit jedoch nicht – ständig wird er wieder und wieder zu Rate gezogen, direkt auf der Baustelle auseinander- und wieder zusammengefaltet, Zusatznotizen und der eine oder andere Kaffee-, Energydrink- und Staubfleck darauf verewigt. Die Baupläne müssen zuverlässig geschützt werden, auch vor Wind und Wetter. Die häufige Nutzung und der allgegenwärtige Schmutz beanspruchen das oft recht dünne Papier stark, teilweise sind Risse oder gar vollkommen zerknitterte, ergo unleserliche Baupläne die Folge. Im schlimmsten Fall kann ein zerstörter Bauplan für die Bauherren fatale Konsequenzen haben: Baufehler, die aus nicht lesbaren Plänen resultieren, da falsche Masse und Daten entnommen wurden. Zeitverzögerungen, träge dahinschleppender Baufortschritt, nicht eingehaltene Deadlines. Zahlungsverzug bei den Dienstleistern. Zu spät oder falsch gelieferte Bausubstanzen und Geräte. Teilweise irreparable Schäden für das Bauprojekt, die den Bauherren teuer zu stehen kommen können. Viele Bauunternehmen mussten regelmässig dafür Sorge tragen, dass zuverlässig Bauplankopien erstellt und zu den Baustellen geliefert wurden, um die zeitintensiven Projektabläufe nicht zu stören. Eine solche Vorgehensweise ist jedoch unpraktisch und stellt einen nicht zu verachtender Kostenfaktor dar, da die Baupläne nicht einfach kopiert, sondern komplett neu erstellt werden müssen.

Zuverlässiger Schutz dank widerstandsfähigem PE
„Auch bei uns müssen Baupläne so einiges aushalten: Ständig werden sie zusammen- und auseinandergefaltet, egal ob drinnen oder draussen, egal bei welchem Wetter“, erzählt Franz Neumayr, Bautechniker / Bauleiter bei der Josef Schausbreitner GmbH. Das Unternehmen aus Obing in Oberbayern (D) ist Experte im Bereich Hoch- und Tiefbau. Zudem verfügt es über ein eigenes Betonsteinwerk. Das Problem rissiger, unleserlicher und somit unbrauchbarer Baupläne bereits nach kürzester Zeit war den Mitarbeitern von Schausbreitner gut bekannt. Deshalb wurde nach einer Lösung gesucht, die sowohl einfach in der Handhabung als auch weniger kostenintensiv ist als das mehrfache Erstellen von Bauplankopien. Während eines Messebesuchs stiess der Bauspezialist auf die Firma Böck Staubschutzsysteme GmbH und bestellt seit nunmehr zehn Jahren mehrmals jährlich deren praktische Planschutzhüllen, in denen sich die Baupläne vollkommen sicher aufbewahren lassen. „Bereits vor der ersten Bestellung bei Böck erfolgte ein ausgedehntes Beratungsgespräch über die verschiedenen Möglichkeiten, die für uns in Frage kommen“, so Neumayr. „ Auf diese Weise wurden für uns die optimalen Hüllen ausgearbeitet“.

Die Planschutzhüllen der Firma Böck sind genauso einfach zu handhaben wie effizient: Durch ihr wasser- sowie schmutzbeständiges Material aus transparentem Polyethylen schützen sie die wertvollen Baupläne zuverlässig. Trotz einer Stärke von nur 110 µm haben sich die Hüllen als äusserst widerstandsfähig erwiesen. Je nach Intensität der Beanspruchung und Einsatzort können die Hüllen bis zu 20 Jahre lang problemlos wiederholt verwendet werden. Dank ihres umweltfreundlichen Materials ohne Weichmacher lassen sie sich, sollten sie trotz ihrer Langlebigkeit irgendwann abgenutzt sein, sauber und sicher recyclen. Durch den UV-Schutz, der circa ein Jahr anhält, beugt das Polyethylen auch dem Verbleichen des Bauplans vor. Mittels rostfreiem, leichtgängigen Gleitverschluss können sie schnell und sicher geöffnet und geschlossen werden. Damit die Hülle zudem nicht ausreisst, befindet sich an beiden Enden des Gleitverschlusses eine Metallklammer.

Auch in speziellen Formaten erhältlich
Für ein optimales Handling beim Einlegen der Dokumente sind die Planschutzhüllen etwas grösser konzipiert als die typischen Planformate – so wird ein Einreissen oder Zerknittern des Bauplans vermieden. „Bei herkömmlichen Planschutzhüllen, die wir probeweise zuvor schon im Einsatz hatten, war das Einlegen des Plans in die Schutzhülle oftmals zeitintensiv, da die Folie kaum Spielraum zuliess“, führt Neumayr weiter aus. Die Hüllen sind in verschiedenen, handelsüblichen Formaten erhältlich: von DIN A4 (230 x 320 mm) bis zu einem Format von DIN A0 (900 x 1280 mm). Individuellen Kundenwünschen bezüglich der Grössen wird gerne entgegengekommen – für spezielle Einsatzgebiete oder Projekte, bei denen spezifische Bauplanformate benötigt werden, können Über- oder Sondergrössen angefragt werden. „Wir tätigen etwa zwei bis dreimal pro Jahr eine grosse Bestellung und sind insgesamt sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit“, erklärt Neumayr abschliessend.

www.planschutzhuellen.de

Text: ABOPR Pressedienst B.V., DE-München / Bildquelle: Böck Staubschutzsysteme GmbH, DE-Trostberg