Lüften ohne hohe Kosten

Um im Raum die optimale Behaglichkeit zu gewährleisten, ohne die Luft ungünstig hinein zu blasen, kann bei den Geräten von LUNOS zwischen unterschiedlichen Luftführungen gewählt werden. (Bild: LUNOS Lüftungstechnik GmbH)

Bei jedem Bauprojekt stehen Planer vor der Entscheidung, ob die Raumbelüftung zentral oder via dezentrale Lösung erfolgen soll. Dabei spielen die Anschaffungs- und Betriebskosten eine grosse Rolle. Daneben sollen die Lüftungssysteme insbesondere in dicht bebauten Gebieten sehr gute Filterleistungen und Schallschutzwerte aufweisen, ohne dass die Betriebseffizienz darunter leidet. „Während ein zentrales Belüftungssystem aufgrund der starken Volumenströme insbesondere bei grossen, durchgehenden Wohnflächen Vorteile bringt, kann es allein wegen seiner starren und aufwendigen Bauweise einen negativen Effekt auf die Energieeffizienz und die Betriebskosten haben“, berichtet Michael Merscher, Technischer Leiter und Teil der Geschäftsleitung bei der LUNOS Lüftungstechnik GmbH. „Es müssen Leitungen und Schächte in Wand, Decke und Boden gelegt werden, durch die die Luft ihren Weg in die einzelnen Räume finden soll. Auf diese Weise geht möglicher Wohnraum verloren und die Geschosshöhe wird vergrössert, wodurch der Bauaufwand wächst“. Zudem bedeuten längere Wege mehr Widerstand für die Luft, was durch stärkere Laufzeiten des Motors kompensiert werden muss. Dies erhöht die Leistungsaufnahme und resultiert in steigenden Betriebskosten. Werden hingegen dezentrale Lüftungssysteme verbaut, gelangt die Luft auf kürzestem Weg ohne nennenswerten Widerstand in den vorgesehenen Raum, da sie direkt über die Aussenwand in den Raum gelangt und nicht erst Leitungen mit Gefälle passieren muss. Durch die einfache Bauweise via Kernbohrung wird kaum Platz in der Bausubstanz benötigt, sodass sich Gebäude geschossweise kleiner ausführen lassen, das wiederum ermöglicht Einsparungen bei Material und Kosten. So kann von etwa 60 % weniger Aufwandsvolumen bei der Anschaffung und Installation ausgegangen werden. Um minimale Betriebskosten bei gleichzeitig hoher Belüftungsqualität solcher dezentralen Einheiten zu gewährleisten, setzen die Berliner Experten der LUNOS Lüftungstechnik GmbH für Raumluftsysteme auf einen effizienten Materialmix und leistungsstarke Komponenten.

Flexibilität reduziert Anschaffungs- und Betriebskosten
Ein grosser Nachteil einer klassischen zentralen Belüftung liegt in der häufig bauwerkszentralen Ausführung. Das bedeutet, dass an eine Lüftung mehrere Wohnungen angeschlossen sind und die Betriebskosten auf alle Parteien umgelegt werden. „Was aber, wenn die Lüftung gar nicht ganzjährig genutzt oder benötigt wird, weil einige Nutzer regelmässig die Fenster öffnen oder längere Zeiten abwesend sind? Diese Nutzer würden benachteiligt, da sie Kosten tragen müssen, die sie gar nicht verursacht haben“, erläutert Merscher. Mit einer dezentralen Variante können Geräte teilweise oder ganz abgeschaltet werden, sodass keine unnötigen Betriebskosten entstehen. Zudem ermöglicht die dezentrale Struktur den Einsatz eines auf jeden Raum zugeschnittenen Lüftungssystems. Beispielsweise kann in Schlafzimmern, in denen eine kühlere Zimmertemperatur empfohlen wird, eine Einheit ohne Wärmerückgewinnung installiert werden. So lässt sich für jeden Raum eine separate Idealkonfiguration für Luft- und Abluftregulation gewährleisten, was unnötige Betriebsspitzen verhindert. Im Fall der Zentrallüftung muss dies immer über den Hauptvolumenstrom und eine entsprechende Anpassung der gesamten Motorleistung umgesetzt werden. Die Flexibilität der dezentralen Systeme gewährleistet, dass sie exakt nach den Bedürfnissen der Nutzer geplant und ausgeführt werden können. Dies wirkt sich auch positiv auf die gesamte Ab- und Zuluft-Effizienz aus. „Wird beispielsweise in einem Badezimmer über eine zentrale Lüftungsanlage 24 Stunden mit 90 % Wärmerückgewinnung in grosser Menge Luft abgesaugt, bedeutet dies einen häufig unnötigen Dauerbetrieb“, erläutert Merscher. „Bei einem dezentralen Konzept kann dort hingegen eine Abluftanlage ohne Rückgewinnung und Dauerbetrieb installiert werden“. Der Ablüfter wird dann etwa mittels Lichtkopplung oder Bewegungssensor aktiviert und fördert lediglich die notwendige Menge Luft für diesen Raum. Allein dadurch ist der Energieverbrauch für diesen Raum um ein Vielfaches geringer als bei einer zentralen Lösung im Dauereinsatz. Ebenso können in kleinen Räumen Geräte mit niedrigeren und in grösseren Systeme mit entsprechend höheren Volumenströmen eingesetzt werden. So wird für jeden Raum ein Leistungsideal ermöglicht.

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