TK-Logistik ohne Kälteverluste

Das Öffnen und Schliessen erfolgt automatisch in wenigen Sekunden und passt sich entsprechend der notwendigen Durchgangshöhe an. Zusätzlich lassen sich über ein Display bzw. Steuerungskasten am Torrahmen Offenhaltezeiten einstellen sowie die Impuls- und Automatikfunktionen regulieren. (Bild: Aliga-Tor GmbH)

Konstante Kühlketten sind für frische und gekühlte Lebensmittel entscheidend, um die Haltbarkeit der Produkte nicht zu gefährden. Durchgänge zwischen den einzelnen Produktions- und Warenbereichen sollten daher so konzipiert sein, dass sie nicht warmen Einflüssen ausgesetzt sind. Ansonsten bilden sich Wärmebrücken, die ausgeglichen werden müssen – auf Kosten eines niedrigeren Energieverbrauchs. Dennoch finden sich in vielen Betrieben nach wie vor herkömmliche, schwergängige Schiebetüren oder Tore mit festem Torblatt zur Abgrenzung von Kühlbereichen, die vergleichsweise langsam öffnen.

Nicht so mit dem Energiespartor EST der Aliga-Tor GmbH: Das spezielle vertikale Schnelllauftor für den Tiefkühlbereich kann sowohl auf der Warm- als auch auf der Kaltseite bei bis zu -30 °C montiert und betrieben werden. Die selbsttragende Konstruktion sorgt dafür, dass sich das Tor völlig unabhängig von den Wandverhältnissen installieren lässt. Mit einer Öffnungsgeschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s gehört es zu den schnellsten Torsystemen am Markt und reguliert die Öffnungshöhe automatisch entsprechend der Stapler- und Warenmasse. Das robuste und hygienische Torsystem wird auf der diesjährigen Chillventa in Nürnberg vorgestellt.

Selbsttragende Konstruktion für Montage auf Warm- und Kaltseite
Die EST-Toranlage ist als selbsttragende Konstruktion konzipiert und hat nur einen geringen Platzbedarf. Dank robuster Materialien wie verzinktem Stahl und hochwertigem Edelstahl und einem einfachen Aufbau lässt sich das Tor sowohl auf der kalten als auch auf der warmen Seite installieren, sodass es flexibel in allen Produktionsflächen mit Anschluss zu Kühlbereichen montiert werden kann. Antriebsseitig verfügt das Tor über zwei Hauptwellen mit jeweils zwei Torbehanglagen. Die Hauptwellen sind synchron miteinander verbunden, sodass ein gleichmässiges und zügiges Öffnen gewährleistet ist. „Mit einer Öffnungsgeschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s zählt es zu den schnellsten Torsystemen am Markt. Das automatische Einfädeln des Behangs (Anti-Crash-System) reduziert trotz hoher Taktung die Instandhaltungs- und Betriebskosten“, erklärt Thomas Landwehr, Leitung Marketing bei der Aliga-Tor GmbH..

Um einerseits ein Anfrieren von Torkomponenten zu verhindern und andererseits das zusätzliche, ressourcenreiche Beheizen von Bauteilen zu minimieren, verfügt das System über mehrere, sich selbst versorgende Heizkreise. So erfolgt die generelle Beheizung über die Abwärme des Antriebs. Zusätzlich ist eine sehr kleine, effiziente Heizung integriert, welche ausserhalb des Betriebs eine Temperatur von 2 °C garantiert. Zusätzlich sorgen Dämmschichten dafür, dass Kälte und Wärme nicht entweichen. Dabei bilden vier verschiedene Isolationsschichten mit jeweils zwei Aussenbehängen und zwei Isolierbehängen insgesamt drei zusätzliche Luftschichten, die eine hohe Isolation gewährleisten. So weisen die isolierten Seitenelemente des kompakten Tores eine Wärmeleistung von 0,15 kW auf und der Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Systems liegt bei lediglich 0,68 W/m2/K. „Je nach Grösse, Art und Schliesszyklus eines herkömmlichen oder zuvor verwendeten Tors ergibt sich ein hohes Einsparpotenzial. Sind die Isolationswerte gleichbleibend bzw. identisch, bleibt das EST bei 700 bis 1000 Lastwechseln am Tag 3 bis 4 Stunden länger geschlossen“, so Landwehr.

Flexible Taktung der Tore möglich
Das Öffnen und Schliessen erfolgt automatisch innerhalb weniger Sekunden und passt sich entsprechend der notwendigen Durchgangshöhe an. Zusätzlich lassen sich über ein Display am Torrahmen Offenhaltezeiten einstellen sowie die Impuls- und Automatikfunktionen regulieren. Darüber hinaus können dort Eingangs- und Störsignale ausgelesen werden, was die Wartung vereinfacht. Über eine Reihe von Steckplätzen lassen sich optionale Steckkartenmodule (z.B. Funk oder Induktionsschleifenauswerter) anschliessen, um das Funktionsportfolio der Anlage an die lokalen Bedürfnisse anzupassen. „Mit dem EST haben wir ein Tor speziell für die Anforderungen im Tiefkühlbereich konzipiert und viel Wert auf eine einfache Handhabung sowie Zuverlässigkeit gelegt. Die aussergewöhnliche Wärmedämmung in Verbindung mit dem schnellstmöglichen Torlauf vermeiden unnötige Wartezeiten auf den innerbetrieblichen Verkehrswegen und minimieren Energieverluste“, resümiert Landwehr.

Auf der Chillventa 2022 in Nürnberg präsentiert Aliga-Tor die flexiblen Einsatzmöglichkeiten des EST. Geschäftsführer Jens Craney steht zusammen mit seinem Team aus Technik und Verkauf am Stand 9-317 in Halle 9 für erste Gespräche und Fragen zur Verfügung.

www.aliga-tor.de